TaoTao: Binance - Nein, SBI - Ja

Die SBI Group, eines der größten japanischen Finanzunternehmen, hat mit dem Kauf einer Mehrheitsbeteiligung an der TaoTao-Kryptowährungsbörse von Yahoo Japan einen wichtigen Schritt auf dem heimischen Markt getan.

Der Umfang des Geschäfts wurde nicht bekannt gegeben, aber TaoTao (vor der Beteiligung von Yahoo Japan als BitARG bekannt) bestätigte in einer Pressemitteilung, dass SBI Anteile an dem japanischen Betreiber Yahoo Z Holdings erworben hatte, und japanische Medien berichteten, dass Taotao eine Tochtergesellschaft von SBI werden würde.

Laut TaoTao hat Yahoo Japan einen Aktienwechsel erfahren und eine Partnerschaft mit der Tochtergesellschaft SBI SBILM geschlossen, einer neu gegründeten Tochtergesellschaft des Finanzgiganten, die die vom R3-Blockchain-Konsortium entwickelte Technologie zur Durchführung von Devisentransaktionen einsetzen wird.

Es war eine arbeitsreiche Woche für Taotao und SBI. Taotao sagte Anfang dieser Woche, dass es die Verhandlungen mit Binance abgeschlossen habe, um eine strategische Partnerschaft zwischen Taotao und Z Holdings zu erörtern, die es Binance ermöglichen würde, auf den japanischen Markt zurückzukehren.

SBI verfügt über eine eigene Kryptowährungsbörse, SBI VC Trade, und eine Tochtergesellschaft für den Abbau von SBI-Kryptowährung. Er betreibt auch das asiatische Blockchain-Netzwerk SBI-Ripple mit dem US-amerikanischen Kryptowährungsgiganten Ripple.

Yahoo Japan ist Japans führende Suchmaschine. Das Unternehmen wird von SoftBank unterstützt, die 48% von Yahoo Japan besitzt. Das Unternehmen bereitet sich auch auf die Fusion mit der kreativen Linie des südkoreanischen Internetgiganten Naver vor. Der Deal soll Anfang nächsten Jahres abgeschlossen werden.

Dies ist auch eine wichtige Woche für SBI. Heute ist die Seite 0xzx. com berichtete, dass SBI sich mit einer Schweizer Kryptobank zusammenschließen wird, um einen nicht börsennotierten Aktienfonds in Höhe von 66,3 Mio. USD für vielversprechende Krypto- und Blockchain-Startups in Europa und Südostasien zu schaffen.

Darüber hinaus gab der japanische Finanzriese im vergangenen Sommer 30 Millionen US-Dollar aus, um Anteile an einem britischen Unternehmen zu kaufen.