Pavel Durov: „Digitaler Widerstand“ sollte seine Arbeit fortsetzen

Pavel Durov, Gründer von Telegram, einem der beliebtesten Instant Messenger der Welt, schreibt, dass die Digital Resistance-Bewegung aufgrund der Aufhebung ihrer Dienstsperre in der Russischen Föderation nicht aufhört zu arbeiten.

Neue Herausforderungen für Entwickler

Durov ist der Ansicht, dass Entwickler ihre Wachsamkeit nicht verlieren sollten, und ist in voller „Kampfbereitschaft“.

"Die politische Situation in der Welt wird immer unvorhersehbarer. Immer mehr Regierungen können versuchen, datenschutzorientierte Anwendungen zu blockieren."

https://t.me/durov/117 

Er gab zu, dass das Telegrammteam vor zwei Jahren bereit war, seinen Dienst in Russland zu verbieten. Sie haben alle Anstrengungen unternommen, damit Benutzer die Sperren bequem über Proxys umgehen können.

"Zu uns gesellten sich Tausende russischer Entwickler, die ihre eigenen Proxys für Telegrammbenutzer erstellten, indem sie eine dezentrale Bewegung namens Digital Resistance organisierten", schrieb er.

Telegramm Popularität

Die aktiven Aktionen der Entwickler haben dazu geführt, dass sich das Messenger-Publikum in diesen zwei Jahren verdoppelt hat. Durov begrüßte auch die Entscheidung der russischen Behörden, die Sperrung seines Dienstes zu verweigern. Er drückte die Hoffnung aus, dass dies so lange wie möglich dauern würde.

Der Widerstand geht weiter

Trotz dieses kleinen Sieges sollte die Digital Resistance-Bewegung ihre Arbeit fortsetzen. Durov schrieb, dass Entwickler die Zensur in anderen Staaten bekämpfen sollten. Er forderte die Entwickler auf, so viele Anstrengungen wie möglich zu unternehmen, um die Zensurfreiheit im Iran und in China zu gewährleisten.

Erinnern Sie sich daran, dass am vergangenen Donnerstag, dem 18. Juni, der Telegrammbote wieder für Einwohner der Russischen Föderation verfügbar wurde.