CRED: Betrug und Insolvenz

CRED, eine Kryptowährungs-Kreditplattform und die Schaffung dezentraler Finanzprodukte, hat Insolvenz angemeldet.

Angesichts der jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit internem Betrug, die zu Problemen mit dem Kontostand führten, stoppte CRED die Ein- und Auszahlung von Geldern von Kunden, die mit dem CredEarn-Dienst in Verbindung stehen, und leitete ein Insolvenzverfahren ein. Mit dem CredEarn-Service können Inhaber digitaler Währungen Dividenden gegen eine Einzahlung (Gewährung eines Darlehens) auf der Plattform erhalten.

In einer Pressemitteilung kündigte Cred den Beginn eines Insolvenzverfahrens an. Ziel des Verfahrens ist es, mögliche Alternativen für eine Unternehmensumstrukturierung oder die Möglichkeit des Verkaufs als Unternehmensfortführung zu prüfen. Kredit zu Restrukturierungsfragen, Paul Hasting als Rechtsberater und MACCO Restructuring Group als Finanzberater hinzugezogen.

 

Uphold, eine Handelsplattform, die in Partnerschaft mit CRED arbeitete, beendete alle gemeinsamen Aktivitäten und entfernte auch den Cred-CEO Dan Shutt aus dem Verwaltungsrat. Uphold hat eine Erklärung veröffentlicht, in der es heißt:

"Gleichgewichtsprobleme könnten aufgrund der Handlungen des ehemaligen Leiters von Cred entstanden sein"

Uphold hat gegen CRED Anklage wegen Verletzung vertraglicher Verpflichtungen und wegen Verletzung von Verpflichtungen erhoben, die bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten zugunsten einer anderen Person übernommen wurden. Nachdem die Absicht mitgeteilt wurde, Cred LLC als juristische Person, Tochterunternehmen und auch gegen den Gründer des Unternehmens wegen Betrugs, Vertragsbruch und Reputationsschäden zu verklagen.

 

CRED hat beim Delaware District Court einen Insolvenzschutz beantragt. Die Erklärung bezieht sich auf Schulden in Höhe von 100 bis 500 Millionen US-Dollar mit eigenen Vermögenswerten in Höhe von 50 bis 100 Millionen US-Dollar. Die Höhe der Verluste wird nach einer von CRED eingeleiteten Untersuchung geklärt. Strafverfolgungsbehörden untersuchen Betrug. Die Unternehmensvertreter kündigten außerdem eine interne Revision an, über die in naher Zukunft ein detaillierter Bericht vorgelegt wird. Er fügte hinzu, dass die persönlichen Informationen und Finanzdaten der Kunden nicht betroffen seien.